2010



Kerze Bad Bad Bodendorf
Für den Volkstrauertag 2010 planten Aktivisten des Gedenkbündnis Rheinwiesenlager eine stille Form des Gedenkens an die Toten der Rheinwiesenlager. Die Aktion sollte auf dem Ehrenfriedhof Bad Bodendorf stattfinden. In den über 1200 Gräbern des Friedhofs liegen fast ausschließlich deutsche Soldaten, die zwischen dem 28. April und dem 15. Juli 1945 im Kriegsgefangenenlager „Goldene Meile“ in amerikanischer Kriegsgefangenschaft verstarben.
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Am Sonnabend, den 13. November 2010 fand in Sinzig eine Mobilisierungsveranstaltung für den am 20. November in Remagen stattfinden Trauermarsch statt. Der Trauermarsch und die dazugehörige Kampagne für das Gedenken an das Grauen der Rheinwiesenwiesenlager, sind für die Aktivisten im Rheinland ein wichtiges regionales Thema. Über 60 Aktivisten aus der Region kamen zusammen, um den Rednern zu lauschen und sich mit Werbematerial einzudecken.
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Gerade ist ein neuer akzeptabler Auflagenbescheid der Stadt Remagen eingetroffen, so daß der Marsch voraussichtlich ohne vorherigem Rechtskampf durchgeführt wird. Es gelten die üblichen Auflagen. Die Polizei weist zusätzlich darauf hin, daß sie beim Zeigen der Aufschrift ACAB im Zusammenhang mit dieser Versammlung Strafanzeigen anfertigen wird.
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Die Qualität der Aussenwirkung nationaler Veranstaltungen konnte in den letzten Jahren massiv gesteigert werden. Wo wir auftauchen unterstreicht das disziplinierte Verhalten und das geordnete Auftreten die Ernsthaftigkeit unserer Forderungen!

Wir haben uns daher entschlossen, einige Verhaltensmaßregeln für den Trauermarsch in Remagen festzuhalten. Die folgenden Hinweise sind fuer alle Teilnehmer bindend!
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Am 8. Mai 1945 kapitulierte die Deutsche Wehrmacht bedingungslos. Die Waffen schwiegen und die deutschen Soldaten begaben sich in ein ungewisses Schicksal. Nach langen Jahren des zähen Ringens hofften die deutschen Soldaten auf eine faire Behandlung durch die Sieger.

Den Leistungen und Opfern der deutschen Soldaten zu Wasser, zu Lande und in der Luft wird auch der Gegner die Achtung nicht versagen.

(letzter Wehrmachtsbericht, 9. Mai 1945)

Wie falsch sie mit dieser Einschätzung lagen, ist bis heute ein gerne totgeschwiegenes Thema in den Geschichtsbüchern der BRD. Der Mythos der sogenannten Befreiung, der ein Eckpfeiler des Selbstverständnisses der BRD seit ihrer Gründung ist, zieht auch nach Kriegsende eine lange Blutspur hinter sich her. Vertreibung, Raub und Massenmord an Kriegsgefangenen sind Dinge, die so gar nicht in das Bild der gütigen „Befreier“ passen wollen.
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