Die zweite Aktionswoche war geprägt von öffentlichkeitswirksamen Aktionen wie dem flammenden Weckruf zu den Martinsfeuern in Ahrweiler, Straßenkunst und einer Kundgebung in Böhl-Iggelheim.

Der Schwerpunkt der zweiten Aktionswoche lag aber, nach wie vor, auf der Verteilung der Bürgerinformation. So kam es jeden Tag zu Verteilaktionen in verschiedenen Städten. Die Städte Remagen, Siershahn und Ebernhahn seien hier nur stellvertretend genannt, weil dazu von den Aktionsgruppen noch eigene Berichte veröffentlicht worden sind.

Neben den Verteilungen in Briefkästen, wurden auch Informationsstände zur Kampagne, z.B. in Haßloch und Remagen, durchgeführt. Seit Anfang der Woche wurden außerdem verstärkt Verteilaktionen in den Innenstädten und vor Schulen im Kreis Ahrweiler durchgeführt. Speziell bei den Verteilungen vor den Schulen, kam es zu vielen interessanten Gesprächen. Viele Schüler waren bereits durch die verschiedenen Aktionen auf die Thematik aufmerksam geworden oder sind vom Lehrkörper auf die Kampagne aufmerksam gemacht worden. Selbstverständlich wurde dabei durch den Lehrerschaft stets versucht die Wahrheit zu verdrehen und die Opferzahlen herunterzuspielen. Der Erfolg schien sich dabei allerdings stark in Grenzen gehalten zu haben. Wie uns mehrere Schüler erzählten, glauben sie nicht an die geringen Opferzahlen, da sie selbst noch Großeltern haben, die ganz andere Dinge über die Befreiung durch die Besatzer und die Internierung in den Rheinwiesenlagern zu berichten haben.

Die Zeitungen in der Region als auch überregional greifen das Thema und die Aktionen dazu in den letzten Tagen auch verstärkt auf. Ein besonders schönes Beispiel dazu gab die Online Ausgabe der Welt am 16.11.11. Unter der Überschrift „Schurkenstück um tote deutsche Kriegsgefangene“ wurde versucht unsere Kampagne zu diskreditieren und das alte Märchen von Totenzahlen zwischen 5000 und 40.000 Toten erneut im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Diese „seriösen Angaben“, die dort genannt wurden, riefen soviel Widerspruch in der Kommentarspalte hervor, dass alle Kommentare in den Abendstunden gelöscht und die Kommentarfunktion deaktiviert wurde. Ein deutliches Zeichen wie die deutsche Bevölkerung über die ihnen vorgesetzten Wahrheiten denkt!

Egal was sie berichten, egal was sie zensieren, sie werden die Lüge nicht ewig aufrechterhalten können. Dafür kämpfen wir und dieses Ziel werden wir mit der Hilfe und der Tatkraft, die jeder gutherzige Aktivist mitbringt auch erreichen!