Transparentaktion Autobahn A61

In der letzten Woche wurden überall entlang des Rheins Aktionen zum Gedenken an die Rheinwiesenlager veranstaltet. Aufkleber, Flugblätter und öffentliche Kundgebungen prägten, nicht nur in Remagen, das Stadtbild.

In Haßloch starteten am Sonnabend, den 13. November, die Pfalzpatrioten zusammen mit dem regionalen NPD Kreisverband mit einem Infostand auf dem Marktplatz in die Aktionswoche. In unmittelbarer Nachbarschaft zu Haßloch liegt Böhl-Iggelheim, ein Ort dessen Name wohl für immer untrennbar mit einem der alliierten Todeslager in Zusammenhang gebracht werden wird. Bei dem Infostand konnten viele Menschen auf die Kampagne hingewiesen werden.

In Sinzig fand am Abend des 13. Novembers eine Mobilisierungsveranstaltung für den Trauermarsch am 20. November in Remagen statt. Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung, marschierten über 50 Kameraden spontan zu einem Ehrenmal und führten dort ein Heldengedenken durch.

13. November - Spontanes Heldengedenken am Sinziger Löwen

Am Sonntag, den 14. November, dem sogenannten Volkstrauertag, fanden mehrere Aktionen statt. In Bad Bodendorf wurden in den frühen Morgenstunden hunderte Kerzen im Gedenken an die ermordeten Kriegsgefangenen aufgestellt.

Kerzen für die Ermordeten der Rheinwiesenlager

In Haßloch beteiligten sich 15 Aktivisten an der offiziellen Haßlocher Gedenkveranstaltung. Die Aktivisten machten dabei durch Gedichte und auf sich aufmerksam und setzten durch ihre Präsenz ein Zeichen gegen die von Besatzerpropaganda geprägten Reden der etablierten Politiker.

JN Aktivisten stellen sich auf der offiziellen Gedenkveranstaltung gegen die Geschichtslügen

Ebenfalls am Sonntag, den 14. November, fanden sich etwa 50 Aktivisten zu einer Kranzniederlegung zusammen, um den unzähligen Toten auf dem “Feld des Jammers” zu gedenken.

Kranzniederlegung am Feld des Jammers in Bretzenheim am 14.11.2010

Im Laufe der Woche kam es zu unzähligen Aufklärungsaktionen in verschiedenen Städten wie zum Beispiel Haßloch, Böhl-Iggelheim, Sinzig, Neuhofen, Limburgerhof, Ahrweiler, Bad Neuenahr, Niederzissen und Remagen. Aufkleber, Flugblätter, Plakate und Transparente sorgten für gehöriges Aufsehen.

Neben diesen eher klassischen Werbeaktionen, wurden im Laufe der Woche gezielt verschiedene soziale Netzwerke mit Informationen versorgt. Tausende Menschen, konnten so über öffentliche und private Nachrichten erreicht werden.

Unbekannte stellten in der Nacht auf den 17. November in Remagen etliche Kreuze direkt auf der Wiese an der Friedenskapelle zur Schwarzen Madonna auf, um an die Greultaten in der “Goldenen Meile” zu erinnern.

Am Abend des 18. November führten nationale Aktivisten einen Gedenkmarsch durch Böhl-Iggelheim durch. Schweigend zogen dabei 20 junge Männer und Frauen bis zum Gedenkstein von Böhl-Iggelheim. An dem Gedenkstein wurden mehrere Ansprachen gehalten.

"Wir vergessen nie!" Gedenkmarsch in Böhl-Iggelheim

Zum Abschluss der Aktionswoche kam es noch zu Verteilungen von Flugblättern vor Sinziger und Remagener Schulen. Die Lehrerschaft und die herbeigerufene Polizei versuchte im Nachhinein zwar das Material wieder einzusammeln, stießen dabei aber mehr als einmal auf taube Ohren bei der Schülerschaft. Davon verunsichert setzte man extra eine Sonderstunde Geschichte für alle Schüler auf den Stundenplan, um das herbeigelogene Geschichtsbild der sogenannten “Befreier” aufrechtzuerhalten.
Wir sind uns sicher, dass sich die Lüge, trotz solcher Maßnahmen, nicht dauerhaft in den Köpfen der deutschen Jugend aufrecht erhalten lassen wird!

Die Jugend sieht wer offen und selbstlos für die Wahrheit steht und wird deswegen auch nicht aufhören Fragen zu stellen. Jede Frage, mit der das verlogene Geschichtsbild angekratzt wird, ist wie ein Schuss gegen die herrschende Ordnung der sozialen Ungerechtigkeit und ein Schritt zur Freiheit unseres Volkes!

Wir danken allen Aktivisten für die bis heute geleistete Arbeit.
Wir sehen uns in Remagen!

Weitere Informationen zu der Aktionswoche: