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In jedem Jahr weisen wir darauf hin, dass Disziplin und geordnetes Auftreten bei unserem Gedenkmarsch Grundbedingung für die Teilnahme sind.

Der Gedenkmarsch in Remagen hatte in den letzten Jahren immer die Form, die wir uns für den Tag gewünscht haben. Alles ist in Form und Wirkung auf die regionalen Gegebenheiten zugeschnitten. Das gute Bild, was erzeugt werden konnte, verdanken wir dabei der Mitarbeit und der Disziplin jedes Teilnehmers.

Viele Remagener stehen unserer Arbeit grundsätzlich positiv gegenüber, auch wenn Politik und Medien eifrig darum bemüht sind, ein anderes Bild zu erzeugen. Auch in diesem Jahr wird es Gegenveranstaltungen geben und versucht werden die Stimmung zu vergiften. Davon werden wir uns aber auch 2021 nicht aus dem Konzept bringen lassen.

Wir leisten wie gewohnt inhaltliche Arbeit und zeigen, dass das Gedenken an die Opfer der Rheinwiesenlager durch Disziplin aus der Masse herausragt. Wir veranstalten kein „Happening“. Disziplin, Ruhe und Ordnung bleiben Teil unserer Gedenkkultur.

Wir wissen, dass die Kulisse, die die Hysterie um Corona die Durchführung des Gedenkmarsches nicht einfacher machen wird. Wir haben uns die Kulisse nicht ausgesucht, aber wir weichen den Problemen auch nicht aus. Das Gedenken an die Toten der Rheinwiesenlager ist Ehrendienst und außerdem ein wichtiger Teil für das Verständnis der deutschen Nachkriegsgeschichte. Nur wer die Vergangenheit versteht wird in der Lage sein die Zukunft zu bauen.

Bitte verhaltet Euch entsprechend.

Nachdem im letzten Jahr beim Trauermarsch einige zusätzliche Corona-bedingte Auflagen hinzugekommen waren, wird im Auflagenbescheid in diesem Jahr nur auf die Corona Verordnungen des Landes Rheinland Pfalz verwiesen. Die Corona Regeln können unter folgendem Link eingesehen werden: https://corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-regeln-im-ueberblick/

In dem Abschnitt Veranstaltungen heißt es zum Thema Veranstaltungen:

„Für Veranstaltungen im Freien, bei denen die Teilnehmenden bzw. Zuschauenden einen festen Platz einnehmen und der Zutritt per Einlasskontrolle oder zuvor gekauften Tickets erfolgt, gilt die Testpflicht (siehe „Testpflicht“) und für den Veranstalter die Pflicht zum Vorhalten eines Hygienekonzepts.

Für sonstige Veranstaltungen im Freien bestehen keine Einschränkungen.“

Wir gehen daher davon aus, dass bei unserem Gedekmarsch keine zusätzlichen Corona-bedingten Einschränkungen zu erwarten sind. Da Behörden aber oft ihrer eigenen Logik folgen, raten wir jedem Teilnehmer trotzdem dazu eine Maske zumindest mitzuführen.

Auch in diesem Jahr gilt: Wir wissen, dass jeder zu dem allgegenwärtigen Thema Corona eine eigene Meinung haben wird und sich viele nicht mit den Vorgaben der Regierung identifizieren können. Das können wir gut verstehen. Am Sonnabend in Remagen geht es aber nicht um Corona, nicht darum ob es ein Virus tatsächlich gibt oder nicht, nicht darum ob eine reale Gefahr existiert oder nicht, sondern darum den Toten der Rheinwiesenlager unseren Respekt zu erweisen.
Wenn es dazu notwendig ist eine Maske zu tragen, dann ist das ein Preis, den es zu bezahlen gilt, um das eigentliche Ziel nicht zu gefährden. Richtet Euch bitte danach!

Für alle Teilnehmer des Aufzuges gilt weiterhin wie in jedem Jahr:

  • Keine Interviews oder Gespräche mit den anwesenden Medien.
  • Während Trauermarsch und Kundgebungen herrscht Alkohol- und Rauchverbot.
  • Mobiltelefone sind während des Marsches auszuschalten.
  • Achtet auf einen dezenten und dem Thema entsprechenden Kleidungsstil
    (keine Tarnkleidung oder alliierte Militärkleidung jeglicher Art.)
  • Zugelassen sind nur schwarze Fahnen und themenbezogene Transparente.
  • Es ist nur den von der Versammlungsleitung eingesetzten Personen gestattet, Bild- und Filmaufnahmen zu machen.

Zeigt in Wort und Tat, dass das bessere Deutschland nicht unter dem Schutt der Zeit verschwunden ist. Zeigt, dass Ihr Teil des besseren Deutschlands seid!

Taten graben Furchen, Worte tilgt der Regen!