Kranz (Sepia)

Kranz (Sepia)

Seit mehr als 10 Jahren bitten wir im November nach Remagen, um den Toten der Rheinwiesenlager zu gedenken. Seit mehr als 10 Jahren rufen uns 1 Million Tote zur Tat! So natürlich auch im Jahr 2021 am kommenden Sonnabend, den 13. November.

Nach den ersten Jahren in denen wir die Hintergründe noch innerhalb nationaler Zusammenhänge in größerem Rahmen bekannt gemacht und die Gedenkmärsche beworben haben, haben wir die Bewerbung der Veranstaltung seit 2014 weitgehend eingestellt und der Veranstaltung als zentralem Heldengedenken im Rheinland einen anderen Rahmen geben. Die Ereignisse rund um die Rheinwiesenlager gehören zur Geschichte unseres Volkes und sollten gerade in national eingestellten Kreisen ohnehin präsent sein.

Die Einstellung der Werbung für die Veranstaltung wurde uns oft als Fehler vorgehalten. Wir sehen das anders. Wir glauben, dass das Gedenken an die Toten unseres Volkes eine Selbstverständlichkeit für jeden national denkenden Menschen zu sein hat, denn es gibt nun einmal keinen bewussten Weg in die Zukunft ohne die Vergangenheit zu kennen. In Deutschland gibt es mehr als genug Stellen wo ein Gedenken an die Toten unseres Volkes auch in die Öffentlichkeit getragen werden müsste. Trotzdem findet das immer weniger statt.

In Remagen trotzen wir diesem Trend, weil es uns eine Herzensangelegenheit ist und weil die Ereignisse der Rheinwiesenlager eine Zäsur darstellen. Der zivilisatorische Bruch, den die Besatzer an dieser Stelle mit der systematischen Ermordung deutscher Kriegsgefangener nach Ende des Krieges vollzogen haben, ist so einschneidend und sinnbildlich für die gegen Deutschland geführte Politik, dass er nicht in Vergessenheit geraten darf.

Wir stehen damit in jedem Jahr vor einem Widerspruch. Auf der einen Seite ist der Anlass so herausragend aus der Masse des Unrechts, das unserem Volk angetan wurde, dass jeder sich regelmäßig daran erinnern sollte; auf der anderen Seite ist das Gedenken an die Toten etwas persönliches, etwas stilles, eine Gewissensentscheidung, der man auch ohne Aufforderung nachkommt.

Wir setzen auch in diesem Jahr darauf, dass der Befehl des Gewissens Euch ruft und nach Remagen führt. Nach all den Jahren ist es nach wie vor unsere Aufgabe ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass es einfach für jeden Deutschen eine Pflicht ist den Toten unseres Volkes zu gedenken und dafür zu sorgen, dass Teilnehmer sich aufgerufen fühlen, dass sie bis zum nächsten Jahr den Befehl des Gewissens auch in ihrem Freundes- und Kameradenkreis wecken werden. Nicht weil jemand groß dazu aufruft, sondern einfach weil eine innere Stimme es befiehlt. Immer. In jedem Jahr. Der Rahmen ist da. Nutzt ihn!

Gebt mit uns zusammen am 13.11.2021 den Opfern alliierter Mordpolitik ein Gesicht.
Nicht weil wir dazu aufrufen, sondern es das Gewissen befiehlt.

Sie gaben ihr Leben für die Zukunft unseres Volkes. Sie gaben ihr Leben für uns.
Also ist es unsere Pflicht ihrem Opfer den verdienten Respekt zu erweisen. Treue um Treue!

 

Treffpunkt: 13.11.2021 – Bahnhof Remagen (Hinterausgang) – 12 Uhr.