Der bohrende Hunger der Kriegsgefangenen spiegelt sich in einer von Bewohnern und Insassen überlieferten und in mehreren Büchern aufgezeichneten Begebenheit wider. In einer kalten März Nacht im Lager Bad Kreuznach, wird aus dem Rufen eines Einzelnen der Chor eines ganzen Lagers. Aus tausenden, geschwächten Kehlen dringt der Ruf „Hunger“, so gewaltig, dass dies noch in den benachbarten Dörfern zu hören ist.

Der Versuch diesen „Chor“ darzustellen kann sicher nur unzureichend das wiedergeben, was sich den Überlebenden und den Bewohnern in der Nähe des Lagers Bad Kreuznach tief ins Gedächnis gebrannt hat.

Hungerchor

(Die Hintergründe sind nachzulesen u.a. in „Tränen, Tod und Tausend Qualen“ von Rolf Spenner, ISBN-3-924824-22-3)